Asyl/Flucht

Hier gibt es Informationen und Material über die Arbeit des AK Asyl und rund um das Thema Flucht/ Asyl.

Informationen zum „Spiel ums Leben“ und dem Vortrag „Der Weg eines AsylbewerberIn“ gibt es unter „Bildungsangebote –> Asyl-Spiel ums Leben„. Informationen zu den Sprach- und Integrationskursen für Migrant*innen und Geflüchtete hier.

Der Ak Asyl der AGF setzt sich für ein humanes Asylrecht und Menschenrechte ein, dazu arbeiten wir in Bündnissen und Netzwerken mit. Unser Engagement umfasst Bildungsarbeit (Asylspiel ums Leben), Informations- und Aufklärungsarbeit (Filme, Vorträge, Infostände) sowie Kampagnen und Lobbyarbeit. Der Ak Asyl der AGF trifft sich monatlich und freut sich über Interessierte. Wenn Du beim nächsten Treffen vorbeikommen willst, melde Dich bitte, weitere Infos hier.   Anbei weitere Informationen zum Thema:

Was jedeR tun kann für ein humanes Asylrecht und für Flüchtlinge“

Der Ak Asyl hat ein A4 Blatt mit Ideen und Tipps erarbeitet was jede und jeder tun kann: Wasjedertunkann_2018 Asyl

Pressebericht

Im Trierischen Volksfreund erschien am 30.11.2012 ein Artikel von einer Mitarbeiterin des Ak Asyl zum Thema Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

Aktuelle Informationen zum Thema 

findest Du auf der Seite vom Flüchtlingsrat RLP: fluechtlingsrat-rlp.de

https://fluechtlingsrat-rlp.de/wp-content/uploads/2018/01/cropped-logo-akasyl.png

und der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl: www.proasyl.de 

 

 

Beispiele von Aktivitäten:

  •  Filmvorführungen mit Nachgespräch „Welcome to Norway“, „Wilkommen auf deutsch“, Die Farbe des Ozeans“, „Karawane.. denn wir leben von der gleichen Luft“, „Ertrunken vor meinen Augen“ u.a.  jeweils mit Nachgespräch im Rahmen des Agendakinos
  • Beteiligung an den interkulturellen Wochen in Trier
  • Infostand beim Weltbürgerfrühstück Trier
  • Beteiligung an der Demonstration gegen den Abschiebknast Ingelheim (zuletzt 9/2012), gegen das Ausreisezentrum Trier, gegen Rassismus und Rechtspopulismus
  • Protestaktionen für Bleiberecht, auch Petitionen für einzelne Flüchtlinge
  • Vortrag zu Flucht und Trauma (18.9.2012) und zu FRONTEX (16.1.2012), Reihe zu Fluchtursachen (2017)
  • Lobbyarbeit für die Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge in Trier

 

„Das System Abschiebhaft ist das Problem!“ Positionspapier und Pressemitteilung vom Februar 2013 zum Thema

„Ausreisezentrum macht dicht – ABER: Abschiebehaft geht weiter“ Das Ausreiszentrum Trier wurde 2011 – nach 12 Jahren Engagement endlich geschlossen, doch die Abschiebepolitik ging weiter und erreichte 2018 einen neuen traurigen Höhepunkt : Ausreisezentrum macht dicht Abschiebehaft geht weiter

Reader „Zentrum für Hoffnungs-und Orientierungslosigkeit“

Der Reader informiert über das inzwischen geschlossene Ausreisezentrum, aber auch über den Weg eines Asylbewerbers nach Deutschland und zeigt immer noch aktuelle Hintergünde zum Thema. Der Reader zum Ausreisezentrum Trier und Asylpolitik wurde von der Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier und dem Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz mit Unterstützung der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl herausgegeben. Das so genannte Ausreisezentrum besteht nun seit drei Jahren in Trier, Rheinland-Pfalz müsste das skandalträchtige Ausreisezentrum aber nicht betreiben, doch SPD, CDU und FDP scheinen das Abschieblager zu wollen, wie sich den Stellungnahmen der Parteien zur Asylpolitik auf den S.26 – 33 entnehmen lässt, weitere Inhalte:

  • Einführung
  • Politischer Gesamtkontext
  • 3 Jahre Ausreisezentrum in Trier, eine Bilanz
  • Der Weg eines Asylbewerbers
  • Der Alltag der Flüchtlinge
  • Psychologische Auswertung- Machen Ausreiszentren depressiv?
  • Skandalreihe
  • Briefwechsel zwischen Flüchtlingsinitiative und Behörden
  • Positionen der Parteien
  • Stellungnahme des Ak Asyl RLP zum Ausreisezentrum
  • Forderungen des AK Asyl der AG Frieden Trier
  • Stellungnahme zur Rückkehrberatung
  • Was können wir tun?
  • Protestbrief

Der Reader pdf zum download

Kurzfilm über die Demonstration „Für ein gutes Leben ohne Grenzen“ am 20.6.2015

Demoaufruf: Für ein gutes Leben ohne Grenzen“ – Redebeitrag der AGF deutsch englisch

 

Ausführliche Artikel zum Frauensprachkurs und dem Projekt Ankommen:

1. Gemeinsam Deutsch lernen – Von Frauen für Frauen – Deutschkurs für Migrantinnen in der AG Frieden – Weitere Teilnehmerinnen und Lehrerinnen gesucht!

Bildergebnis für Asyl ist Menschenrecht

Wer als Flüchtling aus Syrien, Somalia oder Afghanistan in Trier landet, kann meistens nicht Deutsch sprechen. Ein kostenlos er offener Deutschkurs bietet in familiärer Atmosphäre in der Trierer AG Frieden Frauen die Möglichkeit, Deutsch zu lernen. Aktuell sucht die Gruppe weitere Migrantinnen. TRIER. (GB) Seit zwei Jahren treffen sich Frauen unterschiedlichster Nationalitäten immer freitags um 17 Uhr in der AGF. Nach einer Begrüßungs­zeremonie mit Küsschen und herzlichen Fragen „Wie geht´s?“ packen sie im Dachgeschoss Lernhefte, Papier e und Stifte aus. Gesunde Knabbereien und Saft versüßen die ohnehin entspannte und harmonische Stimmung. Denn natürlich geht es nicht nur ums Deutschlernen – genauso wichtig ist die menschliche W ärme für Frauen, die Flucht und Gewalt erfahren haben. So klären die Frauen – manchmal mit gezeichneten Bildern, einer Übersetzungs-App oder mit Händen und Füßen – zwischen Textübungen und „Hausaufgabenkontrolle“ persönliche Probleme und Fragen. In 2013 hatten zwei junge Frauen, Melina Addy und Joy Eiffes, damals schon im Arbeitskreis Asyl engagie rt, die Idee, Flüchtlingen zu helfen und Deutsch­unterricht zu geben. Über die Ökumenische Beratungsstelle bekamen sie Kontakt zu zwei jungen Frauen aus Syrien und dem Irak, die in einem Eifeldorf unter­gebracht waren und kein Wort Deutsch sprachen. Aus dem Deutschkurs entwickelte sich eine persönliche Freundschaft, die vom gemeinsamen Café­besuch über Behördengänge bis zur Schwangerschaftsbegleitung reichte. Durch eine weitere Vermittlung schlossen sich drei junge Mädchen aus Somalia und Afghanistan der Gruppe an, die als Minderjährige allein in die Region gekommen waren. Um die „1:1-Betreuung“ aufrecht zu halten, gab es in den folgenden Monaten viele weitere Helferinnen. Die Gruppe vergrößerte sich nochmals im Sommer 2014, als Teilnehmerinnen eines VHS-Arabischkurses hinzukamen. Durch viele Neuzugänge wuchs die Gruppe zwischenzeitlich auf 28 Frauen verschiedenster Nationalitäten an – vom Baby bis zur knapp 80 Jahre alten Frau. Für die meisten der Migrantinnen war der Deutschkurs der einzige private Kontakt zu deutschen Frauen. Auch für die Lehrerinnen entstand ein Netzwerk, das bis in die Eifel oder den Hunsrück ging. Die Aktionen der Gruppe reichten von Besuchen über gemeinsame Feste und Einkäufe bis zum persönlichen Einsatz in Krisen- und Notsituationen. Denn letztere bleiben bei diesen so unterschiedlichen Kulturen und Lebens­schicksalen leider nicht aus. Derzeit ist die Gruppe wieder kleiner geworden, da aufgrund von Umzügen, Geburten oder persönlichen Problemen manche der Migrantinnen unregelmäßig oder gar nicht mehr gekommen sind. Auch das ist eine Erfahrung der Gruppe, dass nicht alle Kontakte Bestand haben, sondern flüchtig sind. Dennoch soll das offene Angebot weiter Bestand haben. Aktuell werden hauptsächlich Migrantinnen aus Syrien, Afghanistan oder Marokko betreut. Darunter eine Analphabetin, die in den letzten Monaten von einer deutschen Studentin das Lesen gelernt hat. „Es waren zwischenzeitlich so viele Leute dabei, die uns unterstützt haben. Bei all den Unterstützern, Spendern und Engagierten möchten wir uns bedanken“, sagt Melina.

Wir freuen uns über weitere Teilnehmerinnen, die Deutsch lernen möchten. Kommt einfach in die AG Frieden, Pfützenstraße 1, Trier, Telefon 0651-9941017. Treffen: Immer freitags um 17 Uhr im Dachgeschoss. Herzlich willkommen!

2.  Projekt „Ankommen“ – Kostenlose Deutschkurse für Flüchtlinge in Trier

Das Projekt „Ankommen“ bietet seit September 2014 kostenlose Deutschkurse für Flüchtlinge und Migranten/innen der Stadt Trier und Region an. Unter der Leitung von Annika Schons (Projektgründerin), werden die Deutschkurse von mit tlerweile 25 ehrenamtlichen Lehr­kräften, hauptsächlich Studenten/innen der Universität Trier, durchgeführt. Dreimal wöchentlich  (s.o.) werden in drei verschiedenen Kursen (absolute Anfänger, Anfänger und fortgeschrittene Anfänger) alltagsrelevante Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Projektziel ist es, die eilnehmer/innen auf die Alltagsbewältigung in Deutschland vorzubereiten und einen positiven Erstkontakt und Ansprech­partner für die Teilnehmer/innen anzubieten. Bildergebnis für Sprache lernen

Oftmals unterstützen und begleiten wir die Teilnehmer/innen auch in der Zeit nach dem Transfer weiter. Ein Einstieg in die Kurse ist jederzeit ohne Voranme ldung möglich. Das Projekt „Ankommen“ finanziert sich ausschließlich über Spenden. Seit März 2015 ist die Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. Trägerverein von „Ankommen“. Kontaktinformation: ankommentrier@gmail.com

Aus dem Rundbrief der Arbeitsgemeinschaft Frieden April 2015

Inzwischen ist das Projekt in ein Nachhilfeprojekt umgewandelt worden,d a die Nachfrage seit 2017 zurückgegangen ist.

Aktuelle Infos zu Sprachkursen: hier