11.09.2020 | AG Frieden

Umgang mit „Coronarebellen“ + Verschwörungstheoretiker*innen

Was hat es mit Verschwörungstheorien auf sich, bei rechten Protestbewegungen und auch bei aktuellen Corona-Demonstrationen? 2 Infoblätter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz informieren über Hintergründe und geben erste Handlungsempfehlungen.

 

Foto Headerbild oben: Coronavorschriften gelten auch für Neonazis. Demonstration in Worms („Tag der Deutschen Zukunft“) im Juni 2020. Der Mund-Nasen-Schutz ist mit einem Hitler-Smiley und dem Satz „Don‘t worry – be happy“ bedruckt

Mit rechten Protestbewegungen wie Pegida oder den Aufmärschen in Kandel wird die Attraktivität autoritärer Welterklärungen in den letzten Jahren wieder sichtbarer. Antidemokratische Einstellungen und ausschließende Wir-gegen-Die-Argumentationen werden sowohl von politischen Bewegungen als auch von Regierungen weltweit wieder lautstark vertreten. Eine Information der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz (https://demokratiezentrum.rlp.de/de/beratungsangebot/bnw-rex/)

Infoblatt 1: Verschwörungstheorien. Einordnung und Handlungsempfehlungen

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben die Welt im Griff. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ein lokaler Virus-Ausbruch zu einer globalen Gesundheitskrise. Schnell folgte auch in Deutschland der „Lockdown“. Der Alltag der Bürger*innen änderte sich radikal, aber auch Grundrechte wurden temporär stark eingeschränkt; massive wirtschaftliche und soziale Problemlagen sind Folge der Pandemie. Was die Zukunft bringen wird, ist völlig offen. Dieser Zustand sorgt bei vielen Menschen für große Unsicherheit. Ein kleiner, aber lautstarker Teil der Bevölkerung hat in den vergangenen Wochen seine Ablehnung gegenüber den staatlichen Maßnahmen auf die Straßen und Plätze der Republik getragen. (…)

Fotorechts: Kundgebung in Koblenz. Der Davidstern trägt die Inschrift „Nicht gimpft“.

Infoblatt 2: Covid-19: Die Gefahr von Verschwörungserzählungen Einordnung und Handlungsempfehlungen

Beide Infoblätter wurden gemeinsam mit den Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz herausgegeben. Die Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Trier-Eifel wird von der AG Frieden getragen, sie ist Mitherausgeberin dieser Infoblätter. Herausgeber: DGB Region Koblenz, Moselring 5-7a, 56068 Koblenz, Email: koblenz@dgb.de

Kontakt zum  Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz: Landeskoordinierungsstelle im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Rheinallee 97-101, 55118 Mainz, Tel: 06131 967185 Email: beratungsnetzwerk@lsjv.rlp.de   www.demokratiezentrum.rlp.de

Foto rechts: Veranstaltung der Corona-Rebellen in Koblenz.
Demoschild: „Gib Gates keine Chance“.

INFOrex-Nr2-DRUCK-PDF