Drei Zeitzeugen berichten über die Ereignisse der Reichspogromnacht am 10. November 1938 in Trier:
Am 31. Mai 1945 kehrte der damals 23-jährige Heinz Kahn aus dem KZ Buchenwald nach Trier zurück. Kahn, der mit seiner Familie im März 1939 von Hermeskeil nach Trier übergesiedelt war, war am 1. März 1943 mit seinen Familienangehörigen nach Auschwitz deportiert und von dort im Januar 1945 nach Buchenwald verbracht worden. Nach der Befreiung entschied er sich, nach Trier zurückzukehren.
in der Plenarsitzung des Langtags von RLP am 27. Januar 2007 (pdf-Datei 16 Seiten)
Link zur Gedenkstätte Buchenwald
Lofy wurde am 8. April 1922 in Trier-West geboren und engagierte sich in seiner Kindheit in der katholischen Jugendbewegung. Er verteilte Hirtenbriefe des Bischofs und geriet so früh in Konflikt mit der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Diese lud ihn 1935 zum ersten Mal zum Verhör vor. 1941 wurde Lofy an die Ostfront nach Russland einberufen. Dort verweigerte er 1942 als Christ den Befehl, einen alten Russen zu erschießen. 1944 wurde er verhaftet, als er in einem Gespräch mit Kameraden über die Ermordung der Juden und die Existenz von Konzentrationslagern sprach. Im Prozess vor dem Feldkriegsgericht forderte der Divisionskommandeur die Todesstrafe wegen „Zersetzung der Wehrkraft“. Lofy durchlief stattdessen mehrere Wehrmachtsgefängnisse in Russland und Deutschland, wo er erniedrigende Behandlung erfuhr. Im Januar 1945 wurde Lofy ins Strafbataillon 500 überstellt, das an den gefährlichsten Frontstellen zum Einsatz kam. Bei einem dieser Himmelfahrtskommandos zerfetzte eine russische Panzergranate seinen linken Arm.
Gunther Demnig verlegt Stolpersteine für die Familie Friedmann in Bernkastel-Kues.
die beide als Luxemburger Häftlinge im KZ Hinzert inhaftiert waren .

Jos Meunier arbeitete in der Zeit der deutschen Besetzung Luxemburgs als Laborant im Stahlwerk Differdingen. Der ehemalige Pfadfinder, (die Pfadfindergruppen wurden wie alle anderen Vereine, die sich ihren Regeln nicht unterwarfen, von den Nazis aufgelöst), ist Mitglied der Gruppe L.F.K. („Lëtzebuerger Fräiheetskämpfer“). Er gehört zu den 300 Widerstandskämpfern, die an die Gestapo verraten und im November 1941 in einer Blitzaktion verhaftet wurden. Nach einem Aufenthalt im Grund-Gefängnis wird er in das SS-Lager Hinzert überführt, wo man ihn foltert. Im Februar 1944 erscheint sein Name auf einer Liste von 50 Luxemburger Widerständler, deren Hinrichtung als Vergeltungsmaßnahme vorgesehen ist. Die Nazis erschießen letztendlich nur 25 von ihnen. Meunier befindet sich in der Gruppe der Überlebenden. Später wird er als Bauarbeiter auf einen Luftwaffenstützpunkt versetzt, wo er entkommen kann.
Das Video ist aus technischen Gründen in fünf Folgen unterteilt: