Ausstellung „Zwischen Glück und Grauen, Goldap und Gernika“

Ort: 
Domfreihof, Atrium
Datum & Uhrzeit: 
18. Februar 2011 - 9:00

Die Ausstellung der Fotokünstlerin Marie-Louise Lichtenberg zeigt Porträts von 26 Menschen, die die Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) leidvoll erlebt haben. Es sind Menschen, die Opfer der irrsinnigen NS-Rassenlehre wurden, Krieg, Flucht und Vertreibung überlebten oder Widerstand in den von der deutschen Wehrmacht besetzten Ländern Europas, aber auch in Deutschland leisteten. In der Ausstellung sind auch 10 Fotografien von Orten zu sehen, die Zeugnis der Verbrechen der Nazis geben. Die Opfer des Nationalsozialismus, denen der Gedenktag am 27. Januar in Deutschland gewidmet ist, bekommen in der Ausstellung ein Gesicht. die Fotografien sind durch mehrsprachige Texte ergänzt.

Die Ausstellung wird gezeigt vom 25.1. - 11.2.2011 in der VHS am Domfreihof und vom 14.2. - 18.2.2011 Universität Trier, AB-Foyer


Veranstalterinnen: Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V., Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde, Katholische Hochschulgemeinde, Volkshochschule Trier, Landeszentrale für politische Bildung RLP.

 

Rahmenprogramm

Veranstaltungen der AGF zum Thema:


Eröffnung der Ausstellung „Zwischen Glück und Grauen, Goldap und Gernika“
Vernissage mit der Künstlerin Marie-Louise Lichtenberg, mit porträtierten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Trier und Umgebung sowie Oberbürgermeister Klaus Jensen und Bürgermeisterin Angelika Birk.
Dienstag, 25.01.2011, 19.30 Uhr
Domfreihof, Raum 5.

Zeitzeugengespräch mit Pierre Rolinet (Mitglied der Resistance)
Der in der Ausstellung porträtierte französischer Widerstandskämpfer (Jg 1922) wurde von den Nazis verfolgt und in die KZ´s Struthof (F) und Dachau deportiert. Veranstaltung wird aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt.
Donnerstags, 03.02.  19.30 Uhr
Domfreihof, R. 5 – kostenfrei -

Film „Komm doch mit, sei ganz ruhig,wir gehen da mal hin“
Die Zwangssterilisation des Hans Lieser. Dokumentarfilm (2006, 20 min) über den in der Ausstellung porträtierten Hans Lieser aus Trier, der erste gehörlose Zwangssterilisierte, der vor eine Kamera tritt und seine Geschichte preisgibt. Film von Harry Günzel und Bettina Leuchtenberg, Wissenschaftliche Mitarbeit: PD Dr. Thomas Schnitzler (© schnittstelle), anschließend Nachgespräch.
Donnerstags, 10.02. 19.30 Uhr
Domfreihof, R. 5 – kostenfrei -

Do 27.1.2011 17 Uhr „Stolpersteine erzählen“ 
Stadtrundgang zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialsimus
Nazi-Opfer in Trier-Süd und Trier-Mitte, für die „Stolpersteine“ verlegt wurden, stehen im Mittelpunkt dieser etwas anderen Stadtführung gegen das Vergessen.
- Treffpunkt: 17h Friedens- & Umweltzentrum / Weltladen, Pfützenstr. 1
- Veranstalterin: AG Frieden  www.stattfuehrer.de

 

Weitere Veranstaltungen des Rahmenprogramms (von ESG + KHG)

 

27.1. 12h "Hört!" Ökumenischer Gottesdienst zum Thema
Jesuitenkirche, ESG, KHG, Stadt Trier

 

28.1. Freitagsfrühstück zum Thema
mit Anna Ullrich vom Ak Trier im Nationalsozialismus der AG Frieden
im fetzencafé, im Treff 15 8.30 Uhr

 

30.1. Führung in der Gedenkstätte SS-Sonderlasger/KZ-Hinzert
MfG ab Trier 14h ESG T.0651/16051

 

Tipp: anschl. 17h: "Georg Elser - der unbekannte Held"
Theaterstück anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung

 

02.2. 15h Philosophisches Café- Spezial I:
"Jenseits von Gut und Böse?" Prof WerleESG im Treff

 

08.2 16.15h Erinnerungskultur "Sich des Grauen erinnern..."
Texte und Diskussion - ESG im Treff 19

 

09.2. 15h Philosophisches Café- Spezial II