Aktiv gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Was jede/r gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus tun kann...

 ►Du kannst antisemitischen und fremdenfeindlichen Vorurteilen entgegentreten, wo immer sie Dir begegnen. Lass es nicht unwidersprochen, wenn jemand davon spricht „unter Hitler war nicht alles schlecht...“ Äußerungen, die Menschen entwürdigen, Beleidigungen und so genannte Witze, die rechtsradikaler Gewalt den Boden bereiten, gilt es zu widersprechen.

Du kannst Diskriminierungen von Menschen wegen ihrer Religion, Weltanschauung, Hautfarbe, Nationalität, wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung, wegen körperlicher oder seelischer Merkmale und wegen ihrer sozialen Stellung klar entgegen treten.

►Beteilige Dich an Kundgebungen gegen Neonazis, Kameradschaften und rechtsextreme Parteien wie NPD, DVU und Republikaner. Versuche mit anderen rechtsradikale Propaganda und Aufmärsche durch angemessene gewaltfreie Mittel zu verhindern. Einfache Beispiele: reiße illegale Aufkleber und Plakate von Neonazis ab, entsorge deren Propaganda, veröffentliche stattdessen eigenes Material gegen Rechts, hänge Schilder und Transparente auf, organisiere Vorträge und Konzerte gegen Rechts, verbünde Dich mit anderen gegen Nazis. Tipp: www.schule-ohne-rassimus.org, www.apabiz.de, www.whatwecando.de, www.netzwerk-courage.de.

Nie wieder Faschismus►Informiere Dich und andere über aktuelle Strukturen und Aktivitäten von Neonazis und Ewiggestrigen z.B.: Symbole und Codes der Rechtsextremen: www.dasVersteckspiel.de, www.stoppNazilaeden.de.vu,

Studie: Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010 der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Studie als PDF zum Download: http://library.fes.de/pdf-files/do/07504.pdf

►Gegen rechte Musik: www.keinbockaufnazis.de, www.nobackspin.de, www.turnitdown.de, www.netz-gegen-nazis.de.

►Bemühe Dich um das Aushebeln rechter Argumente, lege ihre Lügen und Verdrehungen offen; auch wenn dies eine intensivere Beschäftigung mit ihrem Programm, ihrer Strategie bedeutet.

►Spende für Opfer von Naziübergriffen. Hilf Opfern rechter Gewalt: www.mobit.org/Materialien.htm www.opferperspektive.de www.mobile-opferberatung.de.

►Grenze Neonazis aus - auch aus Clubs und Vereinen, denen Du angehörst - mach es ihnen ungemütlich, zeige ihnen zusammen mit Anderen, dass solche Einstellungen unerwünscht sind. Hilf Aussteigern aus der rechten Szene: www.exit-deutschland.de.

►Informiere Dich und andere über die Geschehen im „Dritten Reich“ vor Ort. Erinnern ist wichtig, um gegen heutige braune Gefahren anzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Neben den Rundgängen der AGF, kannst Du zum Beispiel die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Hinzert besuchen und Bekannte darauf ansprechen. Schlage einen Ausflug Deiner Schulklasse und Jugendgruppe dorthin vor. (Di bis Fr 09:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, Eintritt frei).

►Dringe im Gemeinde- oder Stadtrat auf eine würdige Form des Gedenkens an die Opfer der NS-Diktatur, neben Stolpersteinen etwa durch Anbringen einer Tafel mit den Namen der Ermordeten. Unterstütze z.B. die Initiative des rheinland-pfälzischen Landesverbandes der Sinti und Roma zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Angehörigen ihres Volkes in Trier (Kontakt zum Trierer Stadtrat über: Rathaus, Augustinerhof, 54290 Trier, Tel. 0651 - 718-0).

►Mache mit in lokalen Bündnissen gegen Rechts (z.B.: www.kein-nazizentrum.de.vu oder arbeite mit im AK „Trier in der NS-Zeit“ oder im „AK Asyl“ der AGF: Unterstütze uns und andere, die sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus – für Vielfalt statt Einfalt – engagieren.

Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten.

Informiere Dich und andere.

Bleibe aktiv gegen Rechtsextremismus und Rassismus, auch in der Mitte der Gesellschaft.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Als A4 Flyer zum ausdrucken und verteilen

 

 

Ein landesweites Beratungsangebot gegen Rechts


ist das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz mit seien Beratungsknoten vor Ort. 
Das Faltblatt mit allen Infos und Kontakten als pdf  
Zum NEtzwerk gehören auch die Opferberatung: Telefon: 06131 287 7789
Die Elterninitiative gegen Rechts Telefon: 06131 967 520
Und RÜCKWEGE - Auf der Schwelle zum Rechtsextremismus? T. 0800 4546000 (kostenlos und anonym)

 - Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms TOLEARNZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN -

 

Zeitungsartikel: "Trier setzt ein Zeichen gegen rechts"

Demo gegen Nazis März 2012