Aktuell

PE: Das System Abschiebehaft ist das Problem

Datum der Veröffentlichung: 
21. September 2012
Ort: 
Saarlouis
Autor: 
AGF - A3WSaar - SFR
SAARLÄNDISCHER FLÜCHTLINGSRAT e.V.
Kaiser Friedrich Ring 46 , 66740 Saarlouis
06831 / 4877938, fluechtlingsrat(ät) asyl-saar.de

 

AKTION 3.WELT SAAR e.V.
Weiskirchener Str. 24, 66679 Losheim am See
Telefon 06872 / 9930-56, mail(ät) a3wsaar.de

 

ARBEITSGEMEINSCHAFT FRIEDEN TRIER e.V.
Pfützenstraße 1, 54290 Trier
0651 / 9941 017 buero(ät) agf-trier.de

 

Pressemitteilung 21.09.2012

 

Gewaltfreie Kommunikation (Basisseminar)

Ort: 
FUZ Friedens- & Umweltzentrum Pfützenstr.1 Trier
Datum & Uhrzeit: 
27. Januar 2018 - 10:00

  Basisseminar in Gewaltfreier Kommunikation:

"Worte können Mauern sein oder sie sind Fenster"

 

Samstag 27.1 : 10.00 – 18.00 Uhr, Sonntag 28.1.2018: 10.00 – 14.00 Uhr

 

"Tiergartenstraße 4" Ausstellung mit Rahmenprogramm

Ort: 
VHS Am Domfreihof Trier
Datum & Uhrzeit: 
8. Januar 2018 - 19:00

Bild eienr Ausstellungstafel mit Besucher

„Tiergartenstraße 4"

Ausstellung + Rahmen-programm zum 27. Januar

 

Eine Wanderausstellung zu den nationalsozialistischen ‚Euthanasie’-Morden.

Eine Ausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, betreut durch die Stiftung Topographie des Terrors. Seit September 2014 gibt es in Berlin in der Tiergartenstraße 4 einen Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Morde. Hier wurde die Ermordung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen geplant und organisiert.

 

Bild eienr Ausstellungstafel mit Besucher

Die Ausstellung wird im Rahmen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zum 27. Januar (Gedenktag) erstmals in Trier gezeigt:

vom 8.1. bis 9.2.2018

in der VHS Am Domfreihof Trier 

 

Die Ausstellung zeigt in zehn Kapiteln die Vorgeschichte, die Voraussetzungen und Durchführung der Patientenmorde. Sie beschreibt die besondere Bedeutung der Organisationszentrale in der Tiergartenstraße 4 und erläutert weitere Mordaktionen gegen psychisch kranke und geistig behinderte Männer, Frauen und Kinder in Deutschland und Europa ab 1939. Sie zeigt die Verbindungslinien der „Euthanasie”-Aktion zur Ermordung der europäischen Juden auf und beleuchtet das Verdrängen und Verschweigen der Morde nach 1945.
Zehn lebensgeschichtliche Skizzen von Opfern der Patientenmorde verbinden die Themenkapitel und verdeutlichen die individuelle Dimension dieser Verbrechen. Ergänzend wird die Entwicklung des Gedenkens an die „Euthanasie”-Morde in Europa dargestellt."

 

Rahmenprogramm 8. - 31.1.2018

Wir laden herzlich ein zu den Begleitveranstaltungen der Ausstellung.

Mo 8.1.2018, 19:00 Uhr, Ausstellungseröffnung ‚Tiergartenstraße 4‘

Begrüßung Tamara Breitbach, Arbeitskreis „Trier im National­sozialismus“ der AGF und Rudolf Fries, Leiter des Bildungs- und Medienzentrums VHS Trier, Grußwort von Bruder Peter Berg, General­oberer der Barmherzigen Brüder von Mariahilf; ca. 19.30h: Fachvortrag „NS-Rassenhygiene“ im Raum Trier, Referent Matthias Klein vom Projekt "NS-»Rassenhygiene« im Raum Trier" der Neueren Geschichte Universität Trier (Prof. Dr. Lutz Raphael / Dr. Thomas Grotum / Matthias Klein); abschließend Impuls „Unser Gedenken und Mahnen heute“ von Thomas Zuche, AK „Trier im NS“ der AGF, anschließend gemütlicher Ausklang mit Ausstellungsrundgang.

 

Fr 19.1.2018, 19:00 Uhr, Vortrag „Kollektiver Wahn – Eugenik und Rassenhygiene in der Weimarer Republik“

Zur Eugenik und Rassenhygiene in der Weimarer Republik - Ideolo­gische Grundlagen für den massenhaften Krankenmord im NS. Referent: Prof. Dr. phil. habil. Werner Brill Lehrstuhl für Heil­pädagogik und inklusive Pädagogik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin, VHS Trier Domfreihof Raum 5

 

Di 23.1.2018, 19:00 Uhr, Vortrag „Euthanasie in der Anstalt Andernach und die Erinnerung daran

Referent: Günter Haffke, Vorsitzender des Historischen Vereins Andernach, Mitinitiator des Andernacher Spiegel-Containers, Mahnmal für die Euthanasie-Opfer in Andernach. VHS Trier Domfreihof Raum 5.

Bild:Andernach, 1996, Außenansicht des Spiegelcontainers, Paul PetzelDie Initiative und der Entwurf für den Andernacher Spiegelcontainer gingen aus einer Projektgruppe des Andernacher Bertha-von-Suttner-Gymnasiums hervor. Das Denkmalprojekt konnte, von lebhaften Diskussionen begleitet, mit Hilfe von engagierten Bürgern verwirklicht werden. Es wurde am 27. Mai 1996 eingeweiht und befindet sich auf dem Gelände der evangelischen Christuskirche im Stadtzentrum. Bild:Andernach, 1996, Blick durch die Glasstreifen in den Container, Paul PetzelDie Form des Denkmals ist den »T4«- Transportfahrzeugen und -Gaskammern nach empfunden. In dem mit Spiegeln verkleideten Innenraum sind alle ermittelten Namen von Opfern eingraviert. Zwischen den Namen stehen 400 Punkte für weitere Opfer, deren Identität bisher nicht ermittelt werden konnte.

Fotos: Paul Petzel, Andernach, 1996, Außen- und Innenansicht des Spiegelcontainers www.memorialmuseums.org/denkmaeler/view/1338/Andernacher-Spiegelcontainer)

 

Sa 27.1.2018, 15:00 Uhr, Rundgang gegen das Vergessen: “NS-Täter/in von nebenan – eine Spurensuche in Trier”.

Kostenlose Stadtführung zu Täter/innen des Nationalsozialismus aus Trier. Dauer ca 90 Min. Treffpunkt: Friedens- und Umweltzentrum, Pfützenstraße 1.

 

Mi 31.1.2018, 19:30 Uhr, Agendakino "Nebel im August"

Filmbild

im Broadway Filmtheater Paulinstraße, Trier, Nachgespräch mit Matthias Klein vom Projekt "NS-»Rassenhygiene« im Raum Trier" (angefragt)

Der Spielfilm von 2016 zeigt die Geschichte des wirklichen Ernst Lossa in Süddeutschland Anfang der 1940er-Jahre. Das Film­drama erzählt eindringlich wie zurückhaltend die grausame Geschichte des Jungen Ernst Lossa und behandelt damit an einer einzelnen Person die tausendfachen NS-Krankenmorde, die damals unter der Bezeichnung „Aktion Gnadentod“ von Ärzten und Pflege­personal in bestimmten Krankenhäusern und Pflegeheimen durch­geführt wurden. Im mehrfach ausgezeichneten Film erhält der Junge von einer Krankenschwester die Todesspritze, er sei „unerziehbar“.

Veranstalter: Ausstellung und Rahmenprogramm zum 27.1 werden seit 11 Jahren gemeinsam vom „Arbeitskreis Trier im Nationalsozialismus“ der AGF und der Volkshochschule Trier sowie den Hochschulgemeinden ESG und KHG Trier organisiert. Für die Vorbereitung 2017/2018 gebührt v.a. Tamara Breitbach vom Ak Trier NS und Rudolf Fries von der VHS unser Dank.

Ein Programmflyer ist bei  der VHS und im Weltladen der AGf erhältlich





 




 

Gandhi. Was wir von ihm lernen können

Ort: 
VHS Am Domfreihof Trier Raum Beletage
Datum & Uhrzeit: 
22. Februar 2018 - 19:30

Mahatma Gandhi (1869-1948) gehört zweifelsohne zu den großen Persönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts. Die von ihm entwickelte Strategie der Gewaltlosigkeit, erfolgreich angewandt im Kampf um die indische Unabhängigkeit, hat weltweite Vorbildfunktion für die friedliche Beilegung von Konflikten.Gandhi

Gedenken an Hans Eiden (GEdenkdemonstration)

Ort: 
Trierer Rathaus, Am Augustinerhof
Datum & Uhrzeit: 
6. Dezember 2017 - 18:30

Bild könnte enthalten: 1 Person, Pflanze, Blume und im FreienAnlässlich des Todestages von Hans Eiden findet im Rahmen die Veranstaltungsreihe „Gegen das Vergessen- ...dass Auschwitz nicht noch einmal sei!“ von den Falken statt, Dazu gehört am 6.

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